Idee

Seit dem Ende der DDR ist die gesellschaftliche und politische Beachtung des systembedingten Unrechts in der SED-Diktatur, insbesondere der Konflikte, die durch die Tätigkeit des DDR-Staatssicherheitsdienstes entstanden, grundlegend in der Diskussion.

Jedoch benötigen viele Opfer von Systemunrecht in der SED-Diktatur professionelle Hilfe, auch wenn das auslösende Ereignis oder der Verfolgungszeitraum Jahrzehnte zurückliegen. Die Erfahrung von zu Unrecht erlittener Haft, beruflicher Beeinträchtigung, Bespitzelung oder Zersetzungsmaßnahmen des DDR-Staatssicherheitsdienstes hat die Lebensqualität der Betroffenen vielfach nachhaltig beeinträchtigt. Diese Traumatisierungen können zu seelischen und körperlichen Störungen und Erkrankungen führen.
Die bewusste Auseinandersetzung mit der belastenden Vergangenheit im beratenden Gespräch kann die lähmenden Erinnerungen befreien und die erstarrten Gefühle lösen.

Dazu wird diese fachlich spezifische Beratung angeboten.